10. Februar 2020
Bei Menschen mit Krebs kommt es vermehrt zu Schlafstörungen. Sollte eine psychologische Betreuung nicht helfen, können Medikamente oder eine Lichttherapie zum Einsatz kommen.
 27. Januar 2020
Mit einer Workshopreihe unterstützen der Verein Leben nach Krebs! und die Beratungseinrichtung KOBRA Beruf Bildung Arbeit Patienten nach der Krebsbehandlung bei der Rückkehr in den Beruf.
 14. Januar 2020
Kehrt Krebs zurück, spricht man von einem Rezidiv. Um ein rezidiv möglichst frühzeitig zu entdecken, sollte man die Nachsorgeuntersuchungen wahrnehmen.
 22. Oktober 2019
Bei der Wahl der richtigen Klinik sollten Krebspatienten darauf achten, ein zertifiziertes Zentrum aufzusuchen.
Stethoskop
Formen chronischer Verstopfung
Es gibt drei Formen von chronischer Verstopfung: kologene, anorektale und idiopathische Obstipation.
Was ist chronische Verstopfung

Formen chronischer Verstopfung

Die Formen chronischer Verstopfung kann man danach unterscheiden, ob eine Passagestörung vorliegt, sich also eher auf den Transport des Stuhls im Darm bezieht, oder ob es sich um eine Entleerungsstörung handelt, die sich im Enddarmbereich abspielt. Eine Unterscheidung der Form ist für die Wahl der Behandlung bei chronischer Verstopfung wichtig.

Kologene Obstipation

Die kologene Obstipation wird auch Slow-Transit-Obstipation genannt. Bei dieser Form der chronischen Verstopfung ist die Passage des Darms durch Darmträgheit gestört. Das bedeutet, dass die Beweglichkeit des Darms nicht ausreichend ist und sein Inhalt dadurch nur sehr langsam vorwärts transportiert wird. Da dem Stuhlgang immer wieder Wasser entzogen wird, kommt es zu einer Verhärtung des Stuhls. Dies kann zur Folge haben, dass die Entleerung des Stuhls um bis zu zwei Wochen verspätet erfolgt. Die wesentlichen Ursachen der kologenen Obstipation sind:

  • nervliche Störungen im Darm
  • ballaststoffarme Kost
  • Diabetes
  • Multiple Sklerose
  • Sklerodermie
  • Morbus Parkinson
  • Hormonprobleme
  • medikamentöse Nebenwirkungen

Formen chronischer Verstopfung: Anorektale Obstipation

Die anorektale Obstipation wird auch Outlet Obstruction genannt. Sie stellt eine Störung der Stuhlentleerung dar. Die Ursachen sind also Veränderungen im Bereich des Enddarms. Die möglichen Gründe für eine anorektale Obstipation können unter anderem sein:

  • Der Darmausgang ist verengt
  • Rektum- oder Analprolaps: Ein Teil des Darmgewebes stülpt sich aus dem After
  • Die Beweglichkeit des Enddarms und des Afters ist gestört
  • Rektozele: Der Enddarm sackt aus
  • Die Sensibilität des Rektums ist verringert
  • Die inneren und äußeren Schließmuskeln sind in ihrer Koordinierung gestört
  • Der Beckenboden ist gesenkt

Idiopathische Obstipation

Für diese Form der chronischen Verstopfung kann man nach derzeitigem Kenntnisstand keine eindeutige körperliche Ursache feststellen. Der Arzt findet keine pathologischen Veränderungen in der Funktion oder der Anatomie des Darms. In einem solchen Fall muss man die genaue Symptomatik des Betroffenen feststellen und eine Transitzeitmessung durchführen. Die Transitzeit ist die Zeitspanne zwischen der Nahrungsaufnahme und deren Ausscheidung. So kann diese Form der Verstopfung in der Regel diagnostiziert werden.

Fedor Singer

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