12. September 2018
Antje Bach hat ihre Mutter während einer schweren Krebserkrankung begleitet und unterstützt heute an Krebs erkrankte Frauen.
 29. August 2018
Wie wirkt sich eine Krebserkrankung auf das Leben aus? Eine Betroffene berichtet über ihre Erfahrungen mit der Diagnose Krebs.
 27. August 2018
Kommt es bedingt durch eine Krebserkrankung zur Tumorkachexie, kann Trink- und Sondennahrung helfen, Mangelzuständen vorzubeugen.
 23. Juli 2018
Eine Krebserkrankung hinterlässt Spuren. Daher ist es wichtig, dass Betroffene nach der Abschluss der Therapie auf ihren Körper und ihre Psyche Acht geben.
Stethoskop
Symptome chronischer Verstopfung
Bei chronischer Verstopfung haben Betroffene in der Regel seit mindestens drei Monaten seltener als dreimal in der Woche meist harten und schmerzhaften Stuhlgang.
Was ist chronische Verstopfung

Symptome chronischer Verstopfung

Eine Verstopfung wird dann chronisch, wenn seit mindestens drei Monaten zwei der folgenden Symptome vorliegen:

  • Es besteht das subjektive Empfinden einer unvollständigen Darmentleerung
  • Manuelles Nachhelfen beim Stuhlgang, z. B. mit dem Finger, ist erforderlich (bei mindestens einem Viertel aller Stuhlgänge)
  • Beim Stuhlgang muss stark gepresst werden
  • Der Betroffene hat das Gefühl, dass am Darmausgang eine Blockade ist
  • Der Stuhl ist hart und klumpig
  • In der Regel findet seltener als dreimal in der Woche eine Darmentleerung statt

Abhängig von der Form der chronischen Verstopfung, können weitere Symptome hinzukommen. Bei der kologenen Obstipation haben Betroffene meist ein Völlegefühl und einen aufgeblähten Bauch, ein spontaner Stuhlgang ist nicht möglich. Liegt eine anorektale Obstipation vor, kann es zu brennenden und stechenden Schmerzen im Bereich des Enddarms kommen. Eine vollständige Entleerung des Darms ist kaum möglich, da die Betroffenen häufig das Gefühl haben, dass der Darmausgang blockiert ist.

Die Symptome einer chronischer Verstopfung liegen, im Gegensatz zur akuten Verstopfung, über einen längeren Zeitraum vor und können daher die Lebensqualität der Patienten stark einschränken. Ohne eine entsprechende Behandlung kann es auf längere Sicht zu Folgeerkrankungen wie z. B. Hämorrhoiden oder einem Darmverschluss kommen.

Fedor Singer

 12. September 2018
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