16. November 2017
Die Rückkehr in den Alltag nach einer Krebserkrankung kann mit Problemen verbunden sein und für viele zur Belastungsprobe werden.
 09. November 2017
Regelmäßige Bewegung, sowohl Sport als auch Bewegung im Alltag, kann das Rückfallrisiko nach einer Krebserkrankung senken.
 03. November 2017
Christine Holler erkrankte mit 56 Jahren an Bauchfellkrebs. Sie berichtet davon, wie der Krebs ihr Leben geprägt hat.
 26. Oktober 2017
Die Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“ befasst sich ausschließlich mit der Behandlung von Nebenwirkungen der Therapie.
Stethoskop
Symptome chronischer Verstopfung
Bei chronischer Verstopfung haben Betroffene in der Regel seit mindestens drei Monaten seltener als dreimal in der Woche meist harten und schmerzhaften Stuhlgang.
Was ist chronische Verstopfung

Symptome chronischer Verstopfung

Eine Verstopfung wird dann chronisch, wenn seit mindestens drei Monaten zwei der folgenden Symptome vorliegen:

  • Es besteht das subjektive Empfinden einer unvollständigen Darmentleerung
  • Manuelles Nachhelfen beim Stuhlgang, z. B. mit dem Finger, ist erforderlich (bei mindestens einem Viertel aller Stuhlgänge)
  • Beim Stuhlgang muss stark gepresst werden
  • Der Betroffene hat das Gefühl, dass am Darmausgang eine Blockade ist
  • Der Stuhl ist hart und klumpig
  • In der Regel findet seltener als dreimal in der Woche eine Darmentleerung statt

Abhängig von der Form der chronischen Verstopfung, können weitere Symptome hinzukommen. Bei der kologenen Obstipation haben Betroffene meist ein Völlegefühl und einen aufgeblähten Bauch, ein spontaner Stuhlgang ist nicht möglich. Liegt eine anorektale Obstipation vor, kann es zu brennenden und stechenden Schmerzen im Bereich des Enddarms kommen. Eine vollständige Entleerung des Darms ist kaum möglich, da die Betroffenen häufig das Gefühl haben, dass der Darmausgang blockiert ist.

Die Symptome einer chronischer Verstopfung liegen, im Gegensatz zur akuten Verstopfung, über einen längeren Zeitraum vor und können daher die Lebensqualität der Patienten stark einschränken. Ohne eine entsprechende Behandlung kann es auf längere Sicht zu Folgeerkrankungen wie z. B. Hämorrhoiden oder einem Darmverschluss kommen.

Fedor Singer

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